Die wissenschaftliche Beringung ist eine der ältesten Methoden, um Vögel zu markieren. Sie ermöglicht die Erforschung von Zugrouten, Winterquartieren, Ortstreue, Lebenserwartung, Todesursachen und Verwandtschaftsverhältnissen von Vogelbeständen und dient letztendlich dem Schutze der Vögel selbst.

Dabei werden die Vögel am Bein mit einem leichten Aluminiumring gekennzeichnet, der eine individuelle Nummer und den Namen der nationalen Beringungszentrale trägt, in der Schweiz also SEMPACH HELVETIA . Diese Nummer und weitere biometrische Angaben (z.B. Art, Alter, Geschlecht) werden von den BeringerInnen notiert und an die Beringungszentrale der Schweizerischen Vogelwarte Sempach geschickt, wo alle Schweizer Beringungsdaten gesammelt werden.








